Kulinarische Reise durch Europa

Kulinarische Reise durch Europa

1. Oktober 2017 0 Von florian2379

7 Reiseziele in Europa, die Sie aufgrund Ihrer kulinarischen Spezialitäten besuchen sollten

Auf Reisen sind es oft die Speisen, die einen noch eine lange Zeit in Erinnerungen schwelgen lassen. Ob Paella zur Mittagszeit auf einem Abstecher nach Barcelona oder Raclette zum Abend in der Schweiz – Es sind die Dinge, die uns besonders mit dem Reiseland verbinden. Oftmals suchen wir sogar vor Reiseanbruch nach den besten Restaurants oder Bars am Reiseziel, um dann vor Ort die kulinarischen Geheimtipps genießen zu können. Daher könnten Sie doch ganz einfach mal eine Reise quer durch Europa planen – auf der Suche nach den köstlichsten Spezialitäten des Landes.

Der Elsässer Flammkuchen

Unsere kulinarische Reise beginnt im französischen Elsass, der Ursprung des zugegebenermaßen pizzaähnlichen originalen Elsässer Flammkuchens. Der ursprünglich als Brotteig bestehende dünne Teigboden wird traditionell mit genau 3 Zutaten belegt. Der Belag besteht aus: Creme Fraiche, Zwiebeln und Speck. Während die Creme Fraiche eine frische und milde Grundlage bildet, sorgen Zwiebeln und Speck für den typisch würzigen Geschmack.

Kaysersberg im Elsass

Klassischer Flammkuchen mit Creme Fraiche, Zwiebeln und Schinkenspeck

Der Ursprung der Bezeichnung „Flammkuchen“ liegt einige Jahrzehnte zurück. Früher wurde der Flammkuchen noch vor dem Backen des Brotes in den Holzofen geschoben und somit die erste starke Hitze ausgenutzt. Außerdem war er eine Hilfe, die Hitze des Ofens einzuschätzen. Wenn der Flammkuchen zu schnell braun wurde, war das ein Indiz dafür, dass es noch zu heiß ist und mit dem Backen des Brotes gewartet werden musste. Der Name „Flammkuchen“ kommt also daher, dass die Flammen im Holzofen noch nicht richtig ausgelodert waren, wenn man ihn eingeschoben hat.

Durch die Verbreitung des Flammkuchens kann man Ihn mittlerweile in ganz Europa bekommen. Einen Besuch im Elsass ist der traditionelle Flammkuchen allemal wert. Wir haben gehört, dass der Flammkuchen im Restaurant Aux trois Oies in Valff besonders gut sein soll und möchten euch dieses Lokal daher gerne empfehlen.


Das beste Raclette findet Ihr am Zürichsee

Raclette ist, neben dem Käsefondue, die Schweizer Spezialität schlechthin. Gurken, Zwiebeln, Schinken, Pellkartoffeln oder andere Zutaten werden mit dem speziellen Raclette-Käse (traditionell aus Kuhmilch hergestellt) überträufelt, was Raclette zu einem sehr sättigendem Gericht macht. Obwohl die ersten schriftlichen Aufzeichnungen aus den Kantonen Obwalden und Nidwalden stammen, gibt es in der ganzen Schweiz zahlreiche Restaurants, in denen Raclette eine wahre Offenbarung ist. Eine davon befindet sich in Küsnacht am Zürichsee, das Chez Crettol, nur 10 Autominuten vom Zürcher Hauptbahnhof entfernt! Sogar Mick Jagger sieht man dort!

Zuerichsee

raclette


Die besten Crepes

Aus vielen Gründen – nicht nur kulinarisch – ist die Bretagne eine unterschätzte Region, die einen Besuch wert ist und eine unvergessliche Reise verspricht. Die wunderschöne Region Westfrankreich beherbergt die historischen Geburtsstädte der Crepes, die wir alle mit Frankreich verbinden. Sie sind eine Weiterentwicklung der Galette, die ursprünglich aus den Überresten einer Buchweizensuppe stammt, ähnlich wie unsere Pommes Frites. Heute ist der Unterschied zwischen Galettes und Crepes lediglich der Belag. Während Galettes pikante Zutaten wie Schinken und Käse enthalten, sind Crepes die süße Variante davon. Die besten Crepes der Bretagne werden im Creperie Tout Le Monde in Douarnenez an der bretonischen Küste gegessen.


Die Paella – Das spanische Nationalgericht?

Wir verlassen Frankreich und ziehen weiter nach Spanien – Valencia, um genau zu sein. Hier kommt die beliebte Paella her. Vor allem musst du zwei Gerüchte loswerden. 1. Paella ist kein spanisches Nationalgericht. Sicher, mittlerweile ist es in ganz Spanien weit verbreitet und sehr beliebt. Ursprünglich stammt die Paella jedoch aus dieser Hafenstadt. Das zweite, sehr hartnäckige Gerücht ist, dass Paella ein Fischgericht ist. Das ist auch falsch, die traditionelle Paella besteht aus Hühnchen, Schweinerippchen und Kaninchen. Die sogenannte Paella Mixta (Paella Mixta) ist eine neuere Art der valencianischen Paella und wird von den Valnezians oft als Paella de turista (Paella de turista) bezeichnet. In der Regel wird Paella von den Spaniern zum Mittagessen gegessen, da es am Abend zu schwer im Magen ist. Es wird in einer großen Pfanne zubereitet, die direkt über dem Feuer (hauptsächlich Kiefer) steht, mit speziellem Paella-Reis, der in der Gegend von Valencia angebaut wird. Eine der besten Paellas gibt es im Restaurante Navarro, einem kleinen und freundlichen Familienbetrieb im Herzen von Valencia.