Spaniens Spezialitäten

Spaniens Spezialitäten

5. Mai 2018 0 Von florian2379

Spaniens Spezialitäten

Spaniens Küche steht für Lebensfreude: Die Nächte in den unzähligen Tapasbars sind lang, laut, lustig und von köstlichen Kleinigkeiten begleitet. Die spanische regionale Küche bietet viele kulinarische Spezialitäten, die es zu entdecken gilt.

An der Küste werden Fisch und Meeresfrüchte gekocht, während im Inland oft Fleisch auf dem Tisch serviert wird. Wie in den Mittelmeerländern üblich, kommt auf den Tisch, was die Region bietet – das garantiert wunderbare Genüsse. Viele spanische Gerichte haben ihren Ursprung in der einfachen Bauernküche. Spezialitäten wie Chorizo ​​(eine Schweinswurst) oder Manchego (ein Schafskäse) beweisen, wie gut einfaches Essen sein kann.

Inzwischen hat Spanien mit Köchen wie Ferran Adrià und Fernando Canales und zahlreichen Restaurants mit experimentierfreudigen Jungköchen einen Platz in der Spitzengastronomie erobert.

Gazpacho Andaluz

Gazpacho

Gazpacho Andaluz ist eine kalte Suppe und die perfekte Erfrischung an einem heißen Tag. Es passt gut als ein einfacher Eintrag für eine komplette spanische Speisekarte. Die Suppe besteht aus rohem Gemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika und Knoblauch. Das ganze püriert und verfeinert mit etwas Olivenöl ist ein Leckerbissen der spanischen Küche und schnell zubereitet.
Für die Verarbeitung können Croutons oder geraspelter geräucherter Fisch als Pfand verwendet werden.


Papas Arrugadas mit Mojo

Papas arrugadas

Salzliebhaber werden Papas Arrugadas lieben. Die kanarischen kantigen Kartoffeln wurden ursprünglich in Meerwasser gekocht. Heute wird wenig Wasser und Meersalz verwendet, was bis zu einem Viertel des Gewichts der Kartoffeln betragen kann. Ob als Tapas oder als Beilage, die Kartoffeln sind eine nahrhafte Spezialität. Sie werden mit Mojo-Saucen auf Essig-Basis serviert, meist mit Mojo Verde (grün) und Mojo Rojo (rot). Die Mojos bekommen ihre Farbe entweder von roten Chilis oder Kräutern wie Petersilie und Koriander.


Klassische Paella

Geröstet in der typischen Paellapfanne reicht dieses Gericht für eine große Familie. Ursprünglich wurde die Paella mit Fleisch wie Schweinerippchen oder Geflügel zubereitet, aber in den Küstengebieten hat sich die Paella Marisca mit frischen Meeresfrüchten durchgesetzt. Die Basis des Reisgerichtes ist der „arroz bomba“, ein spezieller Reis aus der Gegend um Valencia. Safran verleiht der Paella ihre charakteristische gelbe Farbe. In Spanien wird Paella mittags oder nachmittags gegessen, weil sie nachts zu schwer im Magen ist.


Conejo al Romero

Conejo al romeroDer Conejo al Romero ist ein mit Rosmarin gewürztes Kaninchen, eine Spezialität aus Extremadura, Heimat von Jamon Serrano oder Chorizo. In dieser Region von Zentralspanien sind Kleinwild und Wildvögel beliebte Lebensmittel. Der Hase für Conejo al Romero wird in einer Soße aus Rinderbrühe, Portwein und Rotwein gekocht. Diese Mischung wird mit Karamell, Blaubeeren und Rosmarin verfeinert. Mit blanchiertem Spargel und gegrillten Äpfeln garniert, kommt der Conejo schließlich an den Tisch. Eine Freude, die einst das Essen einfacher Bauern war.


Tortilla

Spanische TortillaAls Tapa oder leichte Mahlzeit, zum Frühstück oder als Mitternachtssnack: Die klassische spanische Kartoffeltortilla schmeckt immer gut.

Die spanische Tortilla ist ein dickes Eieromelett mit Kartoffelscheiben: Nicht zu verwechseln mit der mexikanischen Tortilla, das sind dünne Mais- oder Weizenpastetchen, die meist mit Gemüse oder Fleisch gefüllt sind. Kleine Tortilla Bits sind oft Teil von Tapas-Platten.

Eine Tortilla ist schnell zuzubereiten und kann nach Belieben variiert werden. Thunfisch, Pilze oder Chorizo ​​sind mögliche Kombinationen. Die Tortilla Española erhält durch Knoblauch und Zwiebeln auch mehr Würze.

 


Crema Catalana

Crema catalanaDie Crema Catalana ist eine gebrannte Creme, ähnlich der Crème Brulée, aus Katalonien. Im Gegensatz zu Crème Brulée wird Crema Catalana mit Milch und nicht mit Sahne hergestellt. Die reiche gelbe Farbe verdankt diese Spezialität dem vielen Eigelb.

Die Crème wird von einer dünnen Karamellschicht gekrönt. Die Karamelisierung der Zuckerkruste mit der Lötlampe ist wahrscheinlich der interessanteste Teil der Herstellung.

In Katalonien wird dieses Dessert traditionell am 19. März, dem Tag des Heiligen Joseph, gegessen. An diesem Tag sollen die Hühner viele Eier legen.


Essgewohnheiten

Zwischen den Hauptmahlzeiten essen die Spanier gerne Tapas oder Pinchos (Spieße). Tapas wurden ursprünglich als Vorspeise für ein Glas Wein serviert. Mittlerweile werden Tapas-Platten in speziellen Tapas-Bars serviert, die Zahl wächst in Deutschland stetig. Typische Tapas sind: Gambas al Ajillo (Knoblauchgarnelen), frittierte Chorizo- oder Tortilla-Stücke.

Am Morgen:
Zum Frühstück bevorzugt der Spanier einen Latte und ein Croissant. An Feiertagen und Sonntagen werden oft heiße Schokolade und Churros, ein süßes frittiertes Gebäck, serviert.

Mittag:
Das Mittagessen wird in Spanien „el almuerzo“ genannt und findet zwischen 14 und 15.30 Uhr statt.

Abends:
Das Abendessen „La Cena“ ist in Spanien zwischen 21 und 22 Uhr.